Kurz gesagt: wir haben es uns selbst gebaut. Und wir sind heute noch froh, dass wir es haben, denn ohne unser Haus könnten wir gar nicht die kulturelle Vielfalt anbieten, die wir gerade haben.

Als der "Studenten-Gesangverein der Georgia-Augusta" (so hießen wir ja ursprünglich) 1860 entstand, traf man sich ganz einfach in einer Gaststätte. Unser erstes Vereinslokal war übrigens das Gartenrestaurant Koop an der heutigen Berliner Straße (wenn man von der Kreuzung Weender Tor Richtung Bahnhof geht auf der rechten Seite kurz hinter der Einmündung des Maschmühlenweges). Die Kneipe war nicht besonders geeignet, aber für einen Anfang ausreichend, und nach einem jahr hatte man auch schon was besseres gefunden. So lief es letztendlich bis in die 1890er Jahre: Man war so lange in einer Gastwirtschaft und fühlte sich dort wohl, und wenn man sich dort nicht mehr wohl fühlte, suchte man sich eine neue.

Allerdings wurde es spätestens ab 1890 immer schwieriger, eine geeignete Gastwirtschaft zu finden. Zum einen war man immer größer geworden, zum anderen hatte aber auch die Zahl der studentischen Vereine und Verbindungen stark zugenommen. Und alle suchten irgendwo Quartier. Da aber die Zahl der Gastwirtschaften im Vergleich dazu kaum größer geworden war, wurde es in den bestehenden Gastwirtschaften schlichweg eng und letztendlich zu eng. Als gar nichts mehr ging, beschloss man, sich sein Domizil eben selbst zu bauen, und damit war man 1904 fertig. Seit dem gibt es das "Haus der Blauen Sänger".

Ein paar Besonderheiten gibt es in diesem Zusammenhang über unser Haus zu berichten:

  • Es war das erste Verbindungshaus in Göttingen, dass von einer "nichtfarbentragenden Verbindung", also einer sog. "schwarzen Verbindung" gebaut wurde. 1904 hatten lediglich die Corps, zwei Burschenschaften und der Wingolf ein eigenes Haus. Und alle diese Verbindungen waren farbentragend, trugen also Band und Mütze - etwas, was die Blauen Sänger nie gemacht haben.
  • Unser Saal hat eine Größe von sagenumwobenen 132m². Größere Räume findet man nur in öffentlichen Gebäuden oder Hotels.

Unser Chor

steht auch Studierenden mit weniger Chorerfahrung offen, denn auch ihnen möchten wir die Möglichkeit bieten, im Gesang einen Ausgleich zum Studium zu finden.

Unser Orchester

hat einen Faible für eher selten gespielte und unbekannte Werke aus allen Epochen, macht aber trotzdem um Haydn und Schubert keinen Bogen. Und als einziges der Orchester in Göttingen gibt es bei uns kein Vorspielen.

Unser Theater

bietet die Möglichkeit, sich im darstellenden Bereich auszuprobieren. Denn bei uns stehen die Freude am Spiel und die Sammlung von Theatererfahrung im Vordergrund.

Unsere Big Band

swingt und groovt, was das Zeug hält - und hat gerade beim 8. internationalen BigBand-Contest "Swingin´ Saxonia" in der Kategorie "Amateure" den zweiten Platz gewonnen!

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