Der Chor der Blauen Sänger

ist nicht nur die älteste unserer musischen Gruppen - er ist quasi unsere Wurzel, denn zum Anfang des Wintersemesters 1859/60(!) taten sich einige sangesfreudige Studenten zusammen und veranstalteten am 19. Dezember 1859 ein Konzert. Der Erfolg dieses Konzertes war so überragend, dass man beschloss, auch weiterhin zusammen zu bleiben und den ersten rein studentischen Chor zu gründen, den „Studenten-Gesangverein der Georgia Augusta“, der bis ins 20. Jahrhundert hinein der offizielle Chor der Georgia Augusta unter Leitung des akademischen Musikdirektors war.

Bis zur Auflösung der Blauen Sänger im Jahre 1935 war es jedoch ein rein männlicher Studentenchor. Erst mit dem Wiederaufbau der Blauen Sänger und des Chores in den 1950er Jahren entstand ein gemischter Chor, der unter der Leitung von Günther Weißenborn sogar Aufführungen von Beethovens 9. Symphonie realisieren konnte.

Da in den letzten Jahrzehnten die Aufführungen großer Chorwerke wieder vom universitätseigenen Chor übernommen wurde, widmet sich der Chor der Blauen Sänger nun Werken, die auch von Studierenden mit weniger Chorerfahrung bewältigt werden können, um auch ihnen die Möglichkeit zu geben, im Gesang einen Ausgleich zum Studium zu finden.

Die Freude am gemeinsamen Singen hat für uns oberste Priorität. Ebenso unsere Chorgemeinschaft an sich, sodass wir nach der Probe oftmals noch gemütlich für ein Stündchen beisammensitzen.

 

In den letzten zwei Jahren wurde der Chor von Tobias Stolz geleitet, der das Ensemble um ein umfangreiches Programm bereicherte. So wurden neben romantischen und modernen Liedern die Gospel Mass von Robert Ray sowie das Requiem von Fauré einstudiert. Im aktuellen Wintersemester hat Markus Nischik den Chor übernommen und studiert mit im ein Liedprogramm ein.

Unser aktuelles Programm findet Ihr hier.

Unser Chor

steht auch Studierenden mit weniger Chorerfahrung offen, denn auch ihnen möchten wir die Möglichkeit bieten, im Gesang einen Ausgleich zum Studium zu finden.

Unser Orchester

hat einen Faible für eher selten gespielte und unbekannte Werke aus allen Epochen, macht aber trotzdem um Haydn und Schubert keinen Bogen. Und als einziges der Orchester in Göttingen gibt es bei uns kein Vorspielen.

Unser Theater

bietet die Möglichkeit, sich im darstellenden Bereich auszuprobieren. Denn bei uns stehen die Freude am Spiel und die Sammlung von Theatererfahrung im Vordergrund.

Unsere Big Band

swingt und groovt, was das Zeug hält - und hat gerade beim 8. internationalen BigBand-Contest "Swingin´ Saxonia" in der Kategorie "Amateure" den zweiten Platz gewonnen!

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